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Der vergessene Name Gottes! - PDF laden.

Ich will deinen Namen kundtun meinen Brüdern, ich will dich in der Gemeinde rühmen. Psalm 22.22

http://www.fcgt.ch/images/shop/Yehovah.pdf

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Ps 124,8  Unsere Hilfe steht in dem Namen des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.

Verse wie dieser werfen unweigerlich eine zentrale Frage auf: „Wie lautet der Name des Herrn?“ „Wenn in seinem Namen HILFE ist, dann muss ich seinen Namen kennen.“

Joel 3,5  Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden. Denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Rettung sein, wie der HERR gesprochen hat, und unter den Übriggebliebenen, die der HERR berufen wird.

Es wird uns berichtet, dass es einen Namen gibt, in dem Errettung zu finden ist. Diese Errettung erlange ich dadurch, dass ich diesen Namen ANRUFE. „Wenn in seinem Namen RETTUNG ist, dann muss ich seinen Namen kennen.“ Im NT wird z.B. gerade diese Stelle zitiert:

Apg 2,21  Petrus rief (in seiner Pfingstpredigt): „Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden."  


In den folgenden Versen wird endgültig klar, dass uns eine wesentliche Information fehlt. HERR kann nicht sein Name sein. HERR ist kein Name, das ist im besten Fall ein Titel. Wie heisst unser HERR? Kann ich seinen Namen kennenlernen? Hat er uns seinen Namen mitgeteilt?

Hosea 12,6  In Bethel hat er ihn gefunden, und dort redet er mit uns, der HERR, der Gott Zebaoth; HERR ist sein Name.

Amos 5,8  Er, der das Siebengestirn und den Orion gemacht hat, er, der die Finsternis in den Morgen verwandelt und den Tag in die Nacht; er, der das Wasser aus den Meeren herbeiruft und es als Regen über dem Land niedergehen lässt: HERR ist sein Name!

Hesekiel 36,23  Und ich werde meinen grossen, unter den Nationen entweihten Namen heiligen, den ihr mitten unter ihnen entweiht habt. Und die Nationen werden erkennen, dass ich der HERR bin, spricht der Herr, HERR, wenn ich mich vor ihren Augen an euch als heilig erweise.

Jesaja 42,8  Ich bin der HERR, das ist mein Name. Und meine Ehre gebe ich keinem anderen noch meinen Ruhm den Götterbildern.

 

Sind Namen wirklich wichtig? Wir Europäer wählen die Namen unserer Kinder eher nach dem Klang. Ganz anders war dies zur Zeit des Alten Testamentes (AT) und beim Volk der Hebräer. Ihre Namen trugen immer eine starke Bedeutung und teilweise den Sinn eines ganzen Satzes in sich. Diese Bedeutung war nicht etwas verschleiert oder musste zuerst in einem Lexikon nachgeschlagen werden. Die Namen wurden bewusst gewählt, im alltäglichen Leben ausgesprochen und ihre Bedeutung wurde von allen jederzeit direkt verstanden.

Auch Gott gab Menschen Namen. Diese waren oft angelehnt an deren ursprüngliche Namen oder an ihre Berufung. Gott verstärkte die Namen jeweils mit einem wesentlichen Zusatz.

1. Mose 17.5  Darum sollst du nicht mehr Abram heissen, sondern Abraham soll dein Name sein; denn ich habe dich gemacht zum Vater vieler Völker.

1. Mose 17.15  Und Gott sprach abermals zu Abraham: Du sollst Sarai, deine Frau, nicht mehr Sarai nennen, sondern Sara soll ihr Name sein.  

1. Mose 32,29   Er sprach: Wie heisst du? Er antwortete: Jakob. Er sprach: Du sollst nicht mehr Jakob heissen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast gewonnen. Und Jakob fragte ihn und sprach: Sage doch, wie heisst du? Er aber sprach: Warum fragst du, wie ich heisse? Und er segnete ihn daselbst. Und Jakob nannte die Stätte Pnuël: Denn ich habe Gott von Angesicht gesehen, und doch wurde mein Leben gerettet.

Warum wollte Jakob, der nun Israel heissen sollte, den Namen der Person wissen, mit welcher er hier kämpfte? Und warum erhielt er hier keine Antwort? Wir können nur spekulieren.

2. Mose 6,3   Und YHVH redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin YHVH und bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als der allmächtige Gott, aber mit meinem Namen »YHVH« habe ich mich ihnen nicht offenbart. Aber ich habe meinen Bund mit ihnen aufgerichtet, dass ich ihnen geben will das Land Kanaan, das Land, in dem sie Fremdlinge gewesen sind.

Wir wissen, dass Abraham und andere Männer des AT dem Gott Israels Titel verliehen haben, aber es war nie sein Name. Jireh (1. Mose 22.13 / mein Versorger), Rapha (2. Mose 15.26 / mein Arzt), Shammah (Hesekiel 48.35 / ist gegenwärtig), Shalom (Richter 6.24 / mein Friede), Nissi (2. Mose 17.8/15 / mein Banner), Raah (Psalm 23 / mein Hirte), Tsidkenu (Jeremia 23.6 / meine Gerechtigkeit) etc.!

Dem Mose aber gab sich Elohim (Gott) mit Namen zu erkennen. Wo und wie kam es dazu?

2. Mose 3,10-15   10 So geh nun hin, ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten führst. 11 Mose sprach zu Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehe und die Israeliten aus Ägypten führe? 12 Gott (Elohim = אלהים) sprach: Ich will mit dir sein (אהיה עמך). Und das soll dir das Zeichen sein, dass ich dich gesandt habe: Wenn du mein Volk aus Ägypten geführt hast, werdet ihr אלהי (Elohim) dienen auf diesem Berge. 13 Mose sprach zu Gott (Elohim = אלהים): Siehe, wenn ich zu den Israeliten komme und spreche zu ihnen: Der אלהי eurer Väter hat mich zu euch gesandt, und sie mir sagen werden: Wie ist sein Name?, was soll ich ihnen sagen?  14 אלהים sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und er sprach: du sollst zu den Israeliten sagen: »Ich werde sein wer ich bin (אהיה אשר אהיה)«, der hat mich zu euch gesandt. 15 Und Gott (Elohim = אלהים) sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Israeliten sagen: YHVH (יהוה), der אלהי eurer Väter, der אלהי Abrahams, der אלהי Isaaks, der אלהי Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name auf ewig, mit dem man mich anrufen soll von Geschlecht zu Geschlecht.

Gott (Elohim) gibt Mose in Vers 12 eine Zusage: Ich will mit dir sein. = אהיה עמך!

Mose weiss, dass das Volk Israel mit den Worten „Elohim hat mich gesandt“ nicht zufrieden sein wird. Dem Volk wird es jedoch nicht darum gehen, einfach einen Namen für ihren Elohim zu haben wie „Paul“ oder „Kurt“. Es geht vielmehr um das „Programm“ welches dieser Elohim zu bieten hat. Wenn ein Volk einen Präsidenten wählt, ist der Name des Kandidaten mit einem Wahlversprechen verbunden. Man hebt einen Namen hoch, meint aber vielmehr das Programm des Kandidaten, für welches der Präsidentschaftskandidat mit seinem Namen steht.

Elohim gibt dem Mose also sein Wahlversprechen bekannt, mit welchem Mose das Volk gewinnen soll. Das Programm Elohims lautet: „Ich werde mit euch sein, wie ich mit euch sein werde.“ Es wird mit „Ich bin, der ich bin“ oder „ich werde sein, der ich sein werde“ übersetzt. Was Elohim dem Mose aber sagen möchte ist dasselbe, was er ihm schon in Vers 12 gesagt hat, nämlich ein doppeltes: „Ich werde mit dir sein.“ = אהיה אשר אהיה

Mose soll dem Volk sagen: „Ich bin mit euch = אהיה hat mich zu euch gesandt.“ Doch dann kommt Gott mit einem anderen, ähnlichen Ausdruck, der als Name gelten soll:
יהוה, der Elohim eurer Väter … hat mich zu euch gesandt. Und Elohim gibt dem Namen Nachdruck, indem er betont, dass man DIESEN NAMEN auf ewig anrufen soll. (Vers 15)

Der Name Gottes ist nicht ein Titel wie Gott, Herr, Meister, Vater, sondern ein Versprechen immer mit seinem Volk zu sein. Wann immer sie seinen Namen sagen, werden sie dieses Versprechen ausrufen. „UNSER GOTT IST MIT UNS! Er wird immer für uns da sein!“ Dieses Thema zieht sich durch die ganze Bibel

2. Mose 3.15   Gott sprach zu Mose: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der HERR, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name auf ewig, mit dem man mich anrufen soll von Geschlecht zu Geschlecht.

Die Bibel erwähnt die Namen vieler Götter. Die Nachbarvölker des alten Israels beteten Götter an wie Baal, Astarte, Molech, Artemis, Hermes und Zeus. Diese Namen findet man auch in der Bibel. Das Volk Israel wurde unter Mose aus Ägypten befreit. Dieses Land war bekannt für seine vielen Götter und jede der zehn Plagen über Ägypten war einem der 10 Hauptgötter gewidmet um unmissverständlich klar zu machen, dass YHVH über allen anderen Göttern steht. Trotz allem traten andere Götter, die ja nur Götzen waren, immer wieder in Konkurrenz zu YHVH, dem Gott Israels.

Einer der bekanntesten Namen war die Gottheit Baal. Baal war im Altertum eine Bezeichnung für verschiedene Gottheiten und bedeutete: Herr, Meister, Besitzer, König oder Gott. Baal war zudem ein Titel, der für jeden Gott verwendet werden konnte.

Josua 24,14-16   Da sprach Josua: So fürchtet nun YHVH und dient ihm treulich und rechtschaffen und lasst fahren die Götter, denen eure Väter gedient haben jenseits des Stroms und in Ägypten, und dient YHVH. 15 Gefällt es euch aber nicht, YHVH zu dienen, so wählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter gedient haben jenseits des Stroms, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr jetzt wohnt. Ich aber und mein Haus wollen YHVH dienen. 16 Da antwortete das Volk: Das sei ferne von uns, dass wir YHVH verlassen und andern Göttern dienen!

1. Könige 18,22- 24   Da sprach Elia zum Volk: Ich bin allein übrig geblieben als Prophet YHVH, aber die Propheten Baals sind vierhundertfünfzig Mann. … ruft ihr den Namen eures Gottes an, ich aber will YHVH anrufen. Welcher Gott nun mit Feuer antworten wird, der ist Gott. Und das ganze Volk antwortete und sprach: So soll es sein.

1. Samuel 12,10-11 Und sie schrien zu YHVH und sprachen: Wir haben gesündigt, dass wir YHVH verlassen und den Baalen und den Astarten gedient haben; nun aber errette uns aus der Hand unserer Feinde, so wollen wir dir dienen. Da sandte YHVH Jerubbaal, Barak, Jeftah und Samuel und errettete euch aus der Hand eurer Feinde ringsum und liess euch sicher wohnen.

Richter 3.7 Und die Israeliten taten, was YHVH missfiel, und vergassen YHVH, ihren Gott, und dienten den Baalen und den Ascheren.

Reicht es aus, Gott einfach Gott zu nennen? Würde eine Spezifizierung Klarheit bringen? Wird eine klare Benennung von Gott sogar gefordert? Allah ist das arabische Wort für Gott. Im Islam wird der Begriff ausschliesslich zur Bezeichnung eines als einzig aufgefassten Gottes verwendet. Das Wort wird aber ebenso von arabischsprachigen Juden und Christen als Gottesbezeichnung gebraucht und wird daher auch in arabischen Bibelübersetzungen verwendet.
Die Zulu sagen zu Gott „Nkulunkulu“, die Finnen sagen „Jumala“ und in Ruanda „Imana“.

Die Menschen des AT gaben Gott unterschiedliche Titel, und drückten damit sein Wesen aus. Mit diesen Titeln gaben Menschen zum Ausdruck, wie sie den Gott Israels erlebt hatten. Ganz anders verhält es sich jedoch mit dem Eigennamen Gottes YHVH.

Ein Mann kann als Vater, Ehemann und Architekt betitelt werden, aber er hat auch einen Namen wie z.B. Jörg. So gibt es für Gott viele würdige Namen wie Allmächtiger, Schöpfer, König etc., aber Gott hat auch einen Namen, den er sich selbst gegeben hat, damit man ihn so nennen soll.

Der Gottesname erscheint im Tanach immer als selbständiges Wort, bestehend aus den hebräischen Konsonanten Yod, He, Vav, He = YHVH. Sie ergeben von rechts nach links gelesen das Tetragramm (Vierfachzeichen) יהוה „HVHY“.


Was nur wenige wissen ist, dass der Name Gottes im Tanach, also im Alten Testament 6823 Mal verwendet wird. YHVH ist damit der weitaus häufigste biblische Eigenname. Da dieser im Tanach nie mit anderen Namen kombiniert ist, gilt er als der eigentliche Gottesname.

Es gibt auch ausserbiblische Belege des Tetragramms welche diesen Gott bezeichnen. Z.B. die Mescha-Stele (um 840 v. Chr.) belegt ihn erstmals als hier unterlegenen Volksgott der Israeliten parallel zum Volksgott der Moabiter: „Und ich nahm die Geräte YHVHs und schleifte sie vor Kemosch."

Bevor wir uns mit der Aussprache des Namens und dessen Bedeutung näher befassen, möchte ich auf zwei Behauptungen eingehen, welche sich hartnäckig über die Jahrhunderte gehalten haben:

Man soll den Namen Gottes nicht aussprechen, denn er ist heilig.
Wir wissen nicht mehr, wie der Name Gottes auszusprechen ist.
Wir werden feststellen, dass beide Behauptungen jeglicher Grundlage entbehren und dem Volk Gottes dadurch viel Segen vorenthalten wird. Wir haben es hier mit ZWEI LÜGEN zu tun, welche es zu entlarven gilt. Wer immer diese zwei Argumente vorbringt, ist unwissend.

Zum Vergleich: Das Wort Herr = Adonai = kommt im AT nur 439 Mal vor, im Bezug auf Gott. 305 Mal davon in direktem Zusammenhang mit dem Namen YHVH.  
Zum Vergleich: Das Wort Gott = Elohim = kommt im AT gerade mal 2300 Mal vor.

Der Name YHVH kommt im AT also 6823 Mal vor. Er wird grosszügig und ohne Einschränkung verwendet. Von Mose (1500 v.Chr.) bis hin zu Nehemia (420 v.Chr.), wird er von den Menschen verehrt, besungen, angebetet und proklamiert. Wo immer in deiner Bibel HERR steht, sollte eigentlich YHVH stehen. Es wurde einfach überschrieben. Da das AT bis zum Auftreten von Jesus Christus eine Dokumentationslücke von 400 Jahren aufweist, und uns mit Nehemia und dem Wiederaufbau Jerusalems das letzte grosse Ereignis des AT beschrieben wird, kann man ohne zögern behaupten, dass der Name YHVH bis zu diesem Zeitpunkt ausgesprochen wurde.

Eine der berühmtesten Stellen finden wir in Psalm 23!

Luther: Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Original: יהוה רעי לא אחסר׃ (Hebräisch wird von rechts nach links gelesen)
Übersetzt: YHVH ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Zu allen Zeiten, bis heute, hat der GEIST DIESER WELT versucht, den Namen Gottes in Vergessenheit geraten zu lassen. Warum wohl? Liegt Kraft und Segen in dem Namen unseres Gottes? Wer möchte auf jeden Fall erreichen, dass der Name unseres Gottes in Vergessenheit gerät?

Gott klagte diese wiederkehrende Entwicklung schon durch den Propheten Jeremia an:

Jeremia 23,25-27  Ich höre es wohl, was die Propheten reden, die Lüge weissagen in meinem Namen und sprechen: Mir hat geträumt, mir hat geträumt. Wann wollen doch die Propheten aufhören, die Lüge weissagen und ihres Herzens Trug weissagen und wollen, dass mein Volk meinen Namen vergesse über ihren Träumen, die einer dem andern erzählt, so wie ihre Väter meinen Namen vergassen über dem Baal (=HERR)?

Es gibt keine einzige Stelle in der Bibel, die besagt, dass man den Namen Gottes, also YHVH nicht verwenden darf. Im Gegenteil wird unaufhörlich dazu aufgerufen, diesen Namen anzurufen, anzubeten und zu verherrlichen. Es gibt eine Stelle, die gerne zitiert wird um das Aussprechen des Namens Gottes zu verhindern - das 3. Gebot der 10 Gebote vom Sinai:

2. Mose 20,7  Du sollst den Namen יהוה, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn יהוה wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.

Der Missbrauch des Namens Gottes kann jedoch unmöglich in dessen Gebrauch liegen. Wird er alleine schon in diesem Gebot zweimal ausgesprochen. Wäre dies wirklich die Meinung Gottes gewesen, hätten die Schreiber des AT den Namen wohl kaum 6823 Mal in ihren Schriften verwendet. Wenn Gottes Name so oft in seinem Wort vorkommt, dann möchte Gott, dass wir seinen Namen kennen und auch verwenden. Er wollte uns sicher nicht 6823 Stolperfallen stellen.

 

Gott spricht also mit Mose und gibt ihm auf die Frage nach dem Namen Gottes seinen Namen bekannt. Er setzt sich zusammen aus drei Zeitformen des Verbes „sein“ und der dritten Person Singular. Der Name Yehovah ist also kein Kunstwort, sondern folgt hebräischen Grammatik-regeln, hat eine tiefe geistliche Bedeutung und ist Gottes Programm: Ich bin immer mit euch.

 

Offenbarung 1.4  Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asia: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind.

Offenbarung 1.8  Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.

Offenbarung 4.8   Und ein jedes der vier Wesen hatte sechs Flügel, und sie waren rundum und innen voller Augen, und sie hatten keine Ruhe Tag und Nacht und sprachen: Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt.

Johannes 1.15  Johannes zeugte von ihm und rief: Dieser war es, von dem ich gesagt habe: Nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist; denn er war eher als ich.

Für Juden war nur real was existiert. Bei den Griechen war auch das Nicht-Existierende eine mögliche Realität. Es ist nicht verwunderlich, dass sich Gott als „existent“ vorstellt. ICH BIN. Ich bin real. Ich bin immer. Ich bin erfahrbar und euch ganz nahe. Ich bin immer mit euch. (YHVH = Yod-He-Vav-He)

Es wird behauptet, der Gottesname YHVH werde als Jahwe ausgesprochen. Bis auf die üblichen, bekannten Argumente kann jedoch niemand glaubwürdige Beweise vorlegen, welche diese These untermauern. Eine Behauptung besagt, dass die Juden absichtlich falsche Punktierungen unter יהוה setzten, um den Namen Gottes nicht versehentlich richtig auszusprechen. Angeblich hätten sie bewusst die Vokale von ADONAI unter die Buchstaben יהוה gesetzt, um an diesen Stellen jeweils daran erinnert zu werden. Yehovah ist aus ihrer Sicht demzufolge eine falsche Vokalisierung des Gottesnamens. Die Kurzform „Jah“ ist als Gottesname korrekt, wenn sie alleine oder am Ende eines Wortes steht, tritt aber nur selten auf. Bei HalleluJA oder EliJA, NehemiJA steht der Name Gottes am Ende. Anders verhält es sich aber, wenn das Wort „YHVH“ alleine oder am Anfang steht. Schauen wir uns ein paar Namen in der Bibel an und versuchen daraus Schlüsse zu ziehen. Für die deutsche Version habe ich hier die Lutherübersetzung gewählt. Vergleiche für dich auch unterschiedliche Bibelübersetzungen. Luther lässt jeweils für uns Deutschsprachige das „eh“ weg. Andere, vor allem auch englische Übersetzungen, verwenden das „eh“ bei den jeweiligen Namen korrekt, und auch Hebräer sehen dies als korrekte Aussprache der bekannten Namen aus dem Tanach. Nun sollen aber ausgerechnet bei יהוה übliche Regeln nicht mehr gelten?

= Yehoschafat = 1. Könige 22,2 = Y- verhilft zum Recht = Joschafat (d)

= Yehonatan = Richter 18,30 = Y- hat gegeben = Jonatan (d)

= Yehoscheba = 2. Könige 11.2 = Y- hat geschworen = Joscheba (d)

= Yehuda = 2. Könige 12,20 =  Y- will ich lobpreisen =  Juda (d)

= Yehozabad = 2. Könige 12,22 = Y- hat geschenkt = Josabad (d)

= Yehoyada = 2. Samuel 23,20 = Y- hat erkannt = Jojada (d)

= Yehoram = 2. Könige 1,17 = Y- ist erhaben = Joram (d)

= Yehonadab = 2. Könige 10,15 = Y- hat gespendet = Jonadab (d)

= Yehoyakim = 2. Chronik 36,4 = Y- hat befestigt = Jojakim (d)

= Yehoahaz = 2. Könige 13,4 = Y- hält fest = Joahas (d)

= Yehovah = YHVH = 6823 Mal erwähnt

Es gibt ein grosses Missverständnis beim Wort HEILIG. Heilig bedeutet nicht, dass etwas unerreichbar oder unantastbar ist. Heilig bedeutet vielmehr auserkoren und für eine einzigartige Sache bestimmt zu sein. Es bedeutet, dass etwas besondere Bedeutung erhält und besondere Wertschätzung erlebt. So konnten Gegenstände, Orte, Personen und das Volk heilig sein. Etwas Heiliges sticht aus dem Normalen heraus. Das Gegenteil von HEILIG ist PROFAN und bedeutet, gewöhnlich, weltlich, normal, allgemein. Gottes Name soll also heilig sein, denn er selbst ist heilig. Gott meint damit aber nicht, dass wir seinen Namen verbergen oder noch schlimmer, ihn vergessen sollen. Vielmehr sollen wir seinen Namen hervorheben, ihn einzigartig machen, ihn über alle Namen erheben, ihn besingen und ihn anbeten. Wir sollen ihn nicht profan verwenden.

Können wir in folgenden Stellen erkennen, wie Gott seinen Namen geheiligt sehen will?

3. Mose 22,32  Darum haltet meine Gebote und tut danach; ich bin YEHOVAH. Entweiht nicht meinen heiligen Namen, damit ich geheiligt werde unter den Israeliten; ich bin YEHOVAH, der euch heiligt, der euch aus Ägyptenland geführt hat, um euer Gott zu sein. Ich bin YEHOVAH.

Hes 39,7 Und ich will meinen heiligen Namen kundmachen unter meinem Volk Israel und will meinen heiligen Namen nicht länger schänden lassen, sondern die Völker sollen erfahren, dass ich YEHOVAH bin, der Heilige in Israel.

Hes 39,25 Darum, so spricht Gott YEHOVAH: Nun will ich das Geschick Jakobs wenden und mich des ganzen Hauses Israel erbarmen und um meinen heiligen Namen eifern.

1. Chronik 16,10  Zu der Zeit liess David zum ersten Mal YEHOVAH danken durch Asaf und seine Brüder: Danket YEHOVAH, ruft seinen Namen an, tut kund unter den Völkern sein Tun! Singet und spielet ihm, redet von allen seinen Wundern! Rühmet seinen heiligen Namen; es freue sich das Herz derer, die YEHOVAH suchen! Fraget nach YEHOVAH und nach seiner Macht, suchet sein Angesicht allezeit!


Ps 103,1  Lobe YEHOVAH, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen!

Ps 105,3 Rühmet seinen heiligen Namen; es freue sich das Herz derer, die YEHOVAH suchen!

Ps 145,21  Mein Mund soll YEHOVAHs Lob verkündigen, und alle Menschen sollen seinen heiligen Namen loben für immer und ewiglich.

Ruth 2.4  Und siehe, Boas kam eben von Bethlehem und sprach zu den Schnittern: YEHOVAH sei mit euch! Sie antworteten: YEHOVAH segne dich! (= üblicher Gruss)

Gott sagt zudem, dass wir heilig sein sollen, weil er uns heiligt, denn er ist heilig (3. Mose 20.7 / 1. Petrus 1.16) Damit meint er nicht, dass wir uns absondern sollen, sondern dass wir herausragen sollen in einem Leben zu seiner Ehre. Unser Wandel soll seinem Namen Ehre machen.

 

= Der von Ewigkeit zu Ewigkeit Existierende.
= Der von Ewigkeit zu Ewigkeit Handelnde, Erschaffende.
= Der von Ewigkeit zu Ewigkeit in Verantwortung Stehende.

Jer 33,2 So spricht Yehovah, der es ausführt, Yehovah der es bildet, um es zu verwirklichen: Yehovah ist sein Name.   (כה־אמר יהוה עשה יהוה יוצר אותה להכינה יהוה שמו׃)


Ps 106,48  Gepriesen sei Yehovah, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und alles Volk sage: Amen! Halleluja (= Gepriesen sei Yehovah)!

Dan 2,20  Daniel sprach: Gepriesen sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit!

Galater 1.5   Ihm ist die Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Philipper 4.20  Unserem Gott und Vater sei die Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit!

Offenbarung 1.18  Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes.

Lass einmal ein paar der 6823 Stellen, die Yehovah enthalten auf dich wirken. In deiner Bibel wirst du bei jedem Yehovah das bekannte Wort HERR in Grossbuchstaben finden.

Hosea 12.6   Yehovah, der Gott der Heerscharen - Yehovah ist sein Name.

Jesaja 12,4  Und ihr werdet sagen zu der Zeit: Danket Yehovah, rufet an seinen Namen! Machet kund unter den Völkern sein Tun, verkündiget, wie sein Name so hoch ist!

Jesaja 42.8  Ich bin Yehovah, das ist mein Name. Und meine Ehre gebe ich keinem anderen noch meinen Ruhm den Götterbildern.

Jeremia 16,21  Darum siehe, ich werde sie zur Erkenntnis bringen. Ich werde sie meine Hand und Macht erkennen lassen; und sie werden erkennen, dass mein Name Yehovah ist.

Jeremia 51.19  Jakobs Anteil ist nicht wie diese. Denn er, Yehovah, ist es, der das All gebildet hat und den Stamm seines Erbteils. Yehovah der Heerscharen ist sein Name.

Amos 4.13  Ja, siehe, der die Berge bildet und den Wind erschafft und dem Menschen mitteilt, was sein Sinnen ist, der die Morgenröte und die Finsternis macht und einherschreitet auf den Höhen der Erde: Yehovah, Gott der Heerscharen, ist sein Name. Am 5.8

Psalm 20 2+8  Yehovah erhöre dich in der Not, der Name des Gottes Jakobs schütze dich! 8 Jene verlassen sich auf Wagen und Rosse; wir aber denken an den Namen Yehovah, unsres Gottes. Hilf, Yehovah! Der König erhöre uns, wenn wir rufen.

Psalm 113  Halleluja! Lobet, ihr Knechte Yehovahs, lobet den Namen Yehovahs! Gelobt sei der Name Yehovahs von nun an bis in Ewigkeit! Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name Yehovah!

Psalm 145.21  Mein Mund soll den Ruhm Yehovahs verkünden, und alle Menschen loben seinen heiligen Namen für immer und ewiglich!

Psalm 99.2-3   Yehovah ist gross in Zion und erhaben über alle Völker. Preisen sollen sie deinen grossen und wunderbaren Namen; denn er ist heilig.

1. Könige 18.24  Dann ruft ihr den Namen eures Gottes an, und ich, ich werde den Namen Yehovahs anrufen. Und der Gott, der mit Feuer antwortet, der ist der wahre Gott. Da antwortete das ganze Volk und sagte: Das Wort ist gut.

Offb 15,4 Wer sollte dich, Herr, nicht fürchten und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig! Ja, alle Völker werden kommen und anbeten vor dir, denn deine Urteile sind offenbar geworden.

Als Christen kennen wir den Namen des SOHNES. In diesem Heft stelle ich dir den Namen des VATERS vor. Ist es nicht schön, den Namen des Vaters zu kennen? Oder reicht es, ihn einfach mit dem Titel „Vater“ anzusprechen? Die Ansprache „Vater“ oder „Abba“ ist doch geprägt von Beziehung. Wie viel mehr sollte ich da seinen wahren Namen kennen? Jesus sprach viel von Gott als Vater. War dies eine neue Lehre oder von Alters her bekannt?

Jesaja 63.15-16  Du bist unser Vater; Abraham kennt uns nicht, und Israel kennt uns nicht. Du, YEHOVAH, bist unser Vater; »Unser Erlöser«, das ist von alters her dein Name.

Ps. 89.27 Ich will singen von der Gnade YEHOVAHS ewiglich und seine Treue verkünden mit meinem Munde allen Generationen; Du bist mein Vater, mein Gott, mein rettender Fels.

Jesaja 9.5 Denn uns ist ein Kind geboren, uns ist ein Sohn geschenkt. Auf seinen Schultern ruht die Herrschaft. Er heisst: Wunderrat, starker Gott, ewiger Vater, Friedensfürst.

Für die Zuhörer Jesu war es also nichts Neues, Gott als Vater zu kennen und zu benennen. Sie waren seine Kinder. Als Jesus sie lehrte: „So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name…“, waren die Zuhörer nicht überrascht sondern konnten von ganzem Herzen zustimmen. Sie wussten, dass Yehovah ihr VATER war und sie wussten wie man seinen NAMEN heiligt. Wir haben Namen kennen gelernt, welche Gott als YEHOVAH ehren. Hebräer gaben ihren Kindern aber auch Namen, welche Yehovah als Vater ehrten.

Abimaël     – mein Vater ist Gott (Gen 10.28)
Abimelech     – mein Vater ist König (Richter 8.31 / Ps 34.1)
Abinadab    – mein Vater ist edel (1. Sam 7.1)
Abihud         – mein Vater ist Erhabenheit (1. Chr 8.3)
Abigeil         – mein Vater ist Freude (1. Samuel 25.3)
Abischua     – mein Vater ist Rettung (Esr 7.5 / 1. Chr. 8.4)

Gal 4,6 Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!

Mk 14,36 Jesus sprach: Abba, Vater, alles ist dir möglich; nimm diesen Kelch von mir; doch nicht, was ich will, sondern was du willst!

Johannes 17,5+6  Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war! Ich habe den Menschen deinen Namen offenbart.

Johannes 17,25+26  Gerechter Vater! Und die Welt hat dich nicht erkannt; ich aber habe dich erkannt, und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen.

Der SOHN kam auch in die Welt, um das falsche Bild, das Menschen über seinen VATER hatten wieder gerade zu rücken.

Johannes 14.9   Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.
Johannes 5.17-18 Jesus sprach: Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch.

Yehovah hatte sich nicht verändert. Der Gott des AT ist derselbe des NT. Wir haben nicht einen Rachsüchtigen Gott im AT, der sich im NT plötzlich zu einem liebenden Vater verändert hat. Wenn du wissen willst, wie Gott Vater Yehovah ist, dann lies vom Sohn Yeshua. So wie Jesus ist, so ist auch der Vater. Wenn du durch Jesus das Bild des Vaters erfasst hast kannst du mit diesem Bild die Texte des AT in einem ganz neuen Licht lesen. Er ist YEHOVAH - der war, der ist und der da kommt.  Er war von Anfang an ein liebender Vater und ein Erlöser. Lass dir von Jesus und seinem Heiligen Geist das Bild vom VATER wieder gerade rücken. Als Jesus nach der Taufe und Versuchung in der Wüste seinen Dienst antragt ging er am Sabbath als erstes in eine Synagoge, ein Gottesdiensthaus. Dort wurde ihm einen Schriftrolle gereicht aus welcher er vorlas:

Jesaja 61,1-2  Der Geist YEHOVAHS, ist auf mir; denn YEHOVAH hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, den Elenden frohe Botschaft zu bringen, zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freilassung auszurufen den Gefangenen und Öffnung des Kerkers den Gebundenen, auszurufen das Gnadenjahr YEHOVAHS.

Der Name des Sohnes und des Vaters und auch dein Name spielen auch am Ende der Gesichte Gottes eine wichtige Rolle. Sein Name wird auf Menschen gelegt, die ihn angerufen haben in der Welt und sich nicht mit den Namen des Antichristen (Offb 14.11) verunreinigt haben.

Offenbarung 3,8 Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, die niemand zuschliessen kann; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet. Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen. 13 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Offb 14,1 Und ich sah, das Lamm stehen auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn.

Offb 3,5 Wer überwindet, soll mit weissen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.

Folgender Segen wird gerne über der Gemeinde ausgesprochen. Es ist ein Segen, den Gott geboten hat auszusprechen über der Gemeinde. Wunderbare, wohltuende und von Gottes Geist inspirierte Worte. Diese wunderbaren Verse könne unmöglich ohne den Namen Gottes auskommen. Sie verlieren ohne das Aussprechen des Namens des Herrn ihre Kraft.

4. Mose 6,24   Und YEHOVAH redete mit Mose und sprach: Sage Aaron und seinen Söhnen und sprich: So sollt ihr sagen zu den Israeliten, wenn ihr sie segnet: YEHOVAH segne dich und behüte dich; YEHOVAH lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; YEHOVAH hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen, dass ich sie segne.

Was genau tun die Priester, indem sie diesen Segen aussprechen? Sie LEGEN den NAMEN Gottes AUF das Volk. Sie sollen nicht irgendeinen Namen oder eine abgeänderte Version des Namens Gottes verwenden, sondern seinen wahren Namen. Und was soll dadurch geschehen, dass SEIN NAME auf sie gelegt wird? Sie sollen dadurch GESEGNET werden von Gott.

Psalm 118   Danket YEHOVAH; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. Es sage Israel: Seine Güte währet ewiglich. Es sage nun das Haus Aaron: Seine Güte währet ewiglich. Es sagen nun, die YEHOVAH fürchten: Seine Güte währet ewiglich. In der Angst rief ich YEHOVAH an; und YEHOVAH erhörte mich und tröstete mich. YEHOVAH ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht; was können mir Menschen tun? YEHOVAH ist mit mir, mir zu helfen; und ich werde herabsehen auf meine Feinde. Es ist gut, auf YEHOVAH vertrauen und nicht sich verlassen auf Menschen. Es ist gut, YEHOVAH zu vertrauen und nicht sich zu verlassen auf Fürsten. Alle Völker umgeben mich; aber im Namen YEHOVAH will ich sie abwehren. Sie umgeben, ja umringen mich; aber im Namen YEHOVAH will ich sie abwehren. Sie umgeben mich wie Bienen, sie entbrennen wie ein Feuer in Dornen; aber im Namen YEHOVAH will ich sie abwehren. Man stösst mich, dass ich fallen soll; aber YEHOVAH hilft mir. YEHOVAH ist meine Macht und mein Psalm und ist mein Heil. Man singt mit Freuden vom Sieg in den Hütten der Gerechten: Die Rechte YEHOVAHs behält den Sieg! Die Rechte YEHOVAHs ist erhöht; die Rechte YEHOVAHs behält den Sieg! Ich werde nicht sterben, sondern leben und YEHOVAHs Werke verkündigen. YEHOVAH züchtigt mich schwer; aber er gibt mich dem Tode nicht preis. Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit, dass ich durch sie einziehe und YEHOVAH danke. Das ist das Tor YEHOVAHs; die Gerechten werden dort einziehen. Ich danke dir, dass du mich erhört hast und hast mir geholfen. Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. Das ist von YEHOVAH geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen. Dies ist der Tag, den YEHOVAH macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. O YEHOVAH, hilf! O YEHOVAH, lass wohlgelingen! Gelobt sei, der da kommt im Namen YEHOVAH! Wir segnen euch vom Haus YEHOVAH. YEHOVAH ist Gott. Er hat uns Licht gegeben. Bindet das Festopfer mit Stricken an die Hörner des Altars! Du bist mein Gott, und ich danke dir; mein Gott, ich will dich preisen. Danket YEHOVAH; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.

So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren geht, sondern ewiges Leben habe. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass er sie rette = yoshia. (Joh 3.16+17).

Dass der Name des Sohnes diese zentrale Botschaft in sich trägt, ist keine Überraschung. Yehovah rettet die Menschen durch seinen Sohn Yeshua. Und wie wir wissen, hat Yehovah selbst durch einen Engel diesen Namen in die Welt gegeben.

Matthäus 1.21  Der Engel sprach zu Josef: „Maria wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus (YESHUA = hebräisch für „Yehovah rettet“) geben, denn er wird retten (YOSHIA = hebräisch für „er wird retten“) sein Volk von ihren Sünden.“ (Ein Wortspiel, wie es an vielen Stellen in der Bibel vorkommt)

Warum sollen wir ihn YESHUA nennen? Weil YOSHIA! Weil er sein Volk rettet!

2. Kö 13,5 Gegeben hat YEHOVAH Israel einen Retter (yeshu'ah). (ויתן יהוה לישראל מושיע)
Apg 13,23 Aus Davids Nachkommenschaft hat Gott (Yehovah) nach seiner Verheissung (z.B. 2. Könige 13.5) Israel Jesus als Retter (Yeshua Yoshia) gegeben.

= Yehovah = Er, der war, der ist und der sein wird.

= Yehoshua = Josua = Er führte Gottes Volk ins verheissene Land
= Yehovah yoshia (יושיע) = Yehovah wird retten = Yehoshua

= Yeshua = hebräische Kurzform von Yehoshua = Gott rettet
= Jesus ist die Übersetzung der griechischen Übersetzung lêsous


Übersetzer wie Martin Luther verwendeten für die alttestamentliche Person „Josua“ den hebräischen Namen, aber für Jesus von Nazareth die griechische Namensform „Jesus“. Sie verdunkelten damit für die deutsche Leserschaft in welche Namenstradition Josef und Maria ihren Sohn mit der Benennung „Yehoshua“ gestellt haben. Yehoschuas Name, Yod-He-Vav-Schin-Ayin, findet sich 216-mal im Alten Testament. Offenbar war er in Israel sehr beliebt, denn es gab mehrere Personen mit diesem Namen. Yehoschua (Josua), der Gottes Volk in das "gelobte Land" führt, war nicht nur ein Schattenbild auf Christus hin, er liefert auch die nötige Rückverbindung zwischen AT und NT, um "Jesu" wahren Namen zu rekonstruieren.
Im griechischen Urtext von Apg 7.45 steht "Iesous", was sich hier nicht auf Jesus Christus bezieht, sondern auf Josua, den Führer Israels nach Moses Tod. (Gleiches gilt für Hebräer 4.8.) Daraus kann man schliessen, dass Jesus und Joschua denselben hebräischen Namen getragen haben! Denn beide wurden in die griechische Form mit "Iesous" übersetzt.

Hosianna oder Hosanna ist ein Fleh- oder Jubelruf an Gott und meint „Rette doch“. Er besteht aus den beiden Wörtern „Hoschia Na“. הושיעה נא  

Der Ausdruck ist unter anderem zu finden in Psalm 118 wo da steht:

Psalm 118.21-29   Ich danke dir, dass du mich erhört hast und hast mir geholfen. Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. Das ist von YEHOVAH geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen. Dies ist der Tag, den YEHOVAH macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. O YEHOVAH, hilf! (אנא יהוה הושיעה נא ) O YEHOVAH, lass wohlgelingen! Gelobt sei, der da kommt im Namen YEHOVAHS! Wir segnen euch vom Hause YEHOVAH. YEHOVAH ist Gott, der uns erleuchtet. Schmückt das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars! Du bist mein Gott, und ich danke dir; mein Gott, ich will dich preisen. Danket YEHOVAH; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.

Dieser Psalm ist im Judentum ein Höhepunkt der Pessach-Liturgie, die zur Zeit Jesu noch im grossen Stil im Tempel in Jerusalem gefeiert wurde.

Der aramäische Ausdruck „hoschia’ na“ ist zudem mit der hebräischen Form des Namens „Jesus“, „Yehovah yoshia“ (YHVH wird retten), verwandt. Dies gibt den Ereignissen um das Palmfest und dem Jubel der Menschen einen zusätzlichen, ergreifenden Nachdruck. Sie sangen den Psalm 118 im Rahmen des Festes und als sie Jesus sahen bezogen sie diesen sehnlichen Gebetsruf auf ihn und erwarteten durch ihn die versprochene Hilfe Gottes.
„Yehovah yoshia“ - „Yeshua“ - „hoschia’ na“. Für die Pharisäer und Schriftgelehrten war dies eine inakzeptable Gotteslästerung, die gestoppt werden musste.

Matthäus 21.8-10  Aber eine sehr große Menge breitete ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Das Volk aber, das ihm voranging und nachfolgte, schrie und sprach: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe! Und als er in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und sprach: Wer ist der? Das Volk aber sprach: Das ist der Prophet YESHUA aus Nazareth in Galiläa.

Lukas 19,38-40  Und als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten, und sprachen: Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe! Und einige von den Pharisäern in der Menge sprachen zu Jesus: Meister, weise deine Jünger zurecht! Er antwortete und sprach: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.

Die Schönheit der Thematik kommt darin zum Vorschein, dass der Sohn mit seinem Namen dem Namen seines Vaters folgt. Die Schönheit, die durch jede Übersetzung verloren gegangen ist, besteht darin zu erkennen, dass der Vater und der Sohn denselben Namen tragen, und dass Vater und Sohn dieselbe Mission verfolgen, nämlich ZU RETTEN.

Joh 10,30  Ich und der Vater sind eins.
Joh 14,9    Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.

Der Vater gab sich selbst den Namen Yehovah und der Vater gab seinem Sohn den Namen Yeshua. Warum? Weil Yehovah Yoshia! Weil Gott rettet! Gottes Name ist Programm. Wann immer Gottes Name ausgesprochen wurde, wurde auch seine einzigartige Absicht für die Menschen proklamiert. Jedes Mal, wenn Menschen auf der Strasse den Namen Yeshua (Jesus) riefen, riefen sie laut: „GOTT-RETTET hilf mir!“ Im Normalfall wäre das kein Problem gewesen, denn solche Namen waren durchaus üblich und fielen nicht weiter auf. In Bezug auf Jesus, der doch stark polarisierte war jede Anrede die personifizierte Proklamation. Gott hatte nicht nur einen Namen, jetzt war er auch noch „LEIBHAFTIG UNTER UNS“ als Person. Für die Schriftgelehrten eine Provokation und enorme Gotteslästerung. Ihr Grund Jesus umgehend zu töten.

Joh 5.17-18  Jesus antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch. Darum trachteten die Juden noch mehr danach, ihn zu töten, weil er nicht allein den Sabbat brach, sondern auch sagte, Gott sei sein Vater, und machte sich selbst Gott gleich.

Der Jubelruf „Hoschia’ na“ vom Palmfest war verstummt. Nun riefen sie „Kreuzigt ihn!“
Was für ein Spott kam aus dem Munde der Schaulustigen dort auf Golgatha, als sie höhnten:

Matthäus 27,42-43  Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Er ist Israels König, so steige er jetzt vom Kreuz herab, und wir werden an ihn glauben. Er vertraute auf Gott (Yehovah), der rette (yoshia = hebräisch) / (hoschia = aramäisch) ihn jetzt, wenn er ihn liebt; denn er (Yeshua) sagte: Ich bin Gottes Sohn (Bar Yehovah).

Lukas 23.35  Es höhnten auch die Obersten Gelehrten und sagten: „Andere hat er gerettet. Er rette sich selbst, wenn dieser der Christus (Maschiach) Gottes ist, der Auserwählte!

Lk 23,39 Einer der mit gekreuzigten Übeltäter lästerte ihn: „Bist du nicht der Christus (Maschiach)? Rette (yoshia / hoschia’ na) dich doch selbst und uns!“

Mit anderen Worten: „Wenn er doch Yehovah-yoshia ist, dann soll Yehovah ihn doch yoshia!“ „Er behauptet Gott zu sein - dann soll er sich doch jetzt selbst retten.“ Mit diesem Wortspiel war ihr Hohn und Spott noch verachtender. Sie bezogen sich auf Psalm 22,8 welchen auch Jesus prophetisch über dieser Situation am Kreuz zitierte, doch die Zuhörer erkannten es nicht.

Offenbarung 13.6 Und das Tier tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott; zu lästern seinen Namen und seine Wohnung und die im Himmel wohnen.

Philipper 2,6-11   Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäusserte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen steht, dass in dem Namen Yeshua sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Yeshua Maschiach der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

Der Name Gottes und der Name seines Sohnes stehen nicht in Konkurrenz. Sie sind ein und derselbe. In dem Namen Yeshua Maschiach (hebräisch) für „Jesus Christus“ (griechisch) oder „Jesus der Messias“ oder auch „der gesalbte Retter Gottes“, sollen Menschen Rettung finden. In keinem anderen Namen sonst ist Errettung.

Apostelgeschichte 4.12  In Yeshua allein gibt es Erlösung! Im ganzen Himmel gibt es keinen anderen Namen, den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden.«

Kolosser 2.3   In Maschiach liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis.

Kolosser 2.9+10  Dabei ist es doch Christus (Maschiach), in dem die ganze Fülle von Gottes Wesen in leiblicher Gestalt wohnt. Und ihr habt an dieser Fülle teil, weil ihr mit Christus (Maschiach), verbunden seid – mit ihm, der das Oberhaupt aller Mächte und Gewalten ist.

Johannes 14.6   Yeshua sagt: Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Zum Vater kommt man nur durch mich.

Matthäus 17.5  Gott sprach: Das ist mein geliebter Sohn. Auf ihn sollt ihr hören.

1. Timotheus 2.5  Es gibt nur einen Gott, und es gibt auch nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich Jesus Christus (Yeshua Maschiach).

Epheser 2.18  Durch Yeshua Maschiach haben wir Zugang zu Gott (Yehovah) dem Vater!

Kolosser 2.14+15  Den Schuldschein, der auf unseren Namen ausgestellt war und dessen Inhalt uns anklagte, weil wir die Forderungen des Gesetzes nicht erfüllt hatten, hat er für nicht mehr gültig erklärt. Er hat ihn ans Kreuz genagelt und damit für immer beseitigt. Und die gottfeindlichen Mächte und Gewalten hat er entwaffnet und ihre Ohnmacht vor aller Welt zur Schau gestellt; durch Christus hat er einen triumphalen Sieg über sie errungen.

Johannes. 4,13  Spricht die Frau zu ihm: Ich weiss, dass der Maschiach kommt, der da Maschiach heisst. Wenn dieser kommt, wird er uns alles verkündigen. Yeshua spricht zu ihr: Ich bin's, der mit dir redet.

Mt 16,16  Petrus sprach: Du bist der Christus (Maschiach), der Sohn (Bar) Gottes (Yehovah).

Mit Menschen über Gott zu sprechen ist selten ein Problem. Sobald wir aber den Namen Jesus in den Mund nehmen „scheiden sich die Geister“. Sein Name bringt zu Tage, von welchem Gott wir sprechen. Dasselbe gilt für den Namen des Vaters Yehovah. Mit dem Namen Yeshua trennen wir uns von dem Irrglauben, dass wir alle vom selben Gott reden und im Gespräch wird plötzlich klar, zu welchem Gott wird uns bekennen. Um des Friedens Willen kann man sich dafür entscheiden den Namen des Sohnes und des Vaters einfach nicht mehr zu verwenden. Um Menschen nicht abzuschrecken und zu gewinnen, könnten wir der irren Meinung verfallen, den Namen Jesus lieber zu meiden. „Es sollte doch nicht um Namen gehen!“ Das AT wie das NT zeigt uns aber, dass die Namen Gottes durchaus wichtig sind und in sich Kraft tragen für den Dienst vor und für Gott. Wir können die Namen nicht streichen. Wir sollen sie vielmehr grosszügig gebrauchen, um im sichtbaren wie im unsichtbaren Bereich zu definieren, welchen Gott wir meinen und anrufen. Lasst uns seinen Namen heiligen.

In dem Namen JESUS liegt Kraft, welche wir stark unterschätzen:

Die Wirkung auf Menschen:
Lk 24.47 – In seinem Namen soll gepredigt werden Busse zur Vergebung der Sünden.
Apg 3.2  – Im Namen Jesu Christi des Nazareners: „Steh auf und geh umher!“
Apg 4.10+12 – Es geschah im Namen von Jesus Christus aus Nazareth, den ihr habt kreuzigen lassen und den Gott von den Toten auferweckt hat. Seine Kraft hat bewirkt, dass dieser Mann hier gesund vor euch steht. Bei niemand anderem ist Rettung zu finden; unter dem ganzen Himmel ist uns Menschen kein anderer Name gegeben, durch den wir gerettet werden können.
Apg 10.43 – Jeder der glaubt empfängt Vergebung der Sünden durch seinen Namen.

Die Wirkung auf den Teufel:
Mk 16.17 – Jesus: „In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben.“
Lk 10.17 – Die Jünger: „Auch die Dämonen sind uns untertan in deinem Namen.“
Apg 16.18 – Paulus: „Im Namen Jesu Christi gebiete ich dir von ihr auszufahren.“

Die Wirkung auf Gott:
Joh 14.13-14 – „Wenn ihr mich bittet in meinem Namen, so werde ich es tun.“
Joh 15.7 – „Wenn ihr mit mir verbunden bleibt und meine Worte in euch bleiben, könnt ihr bitten, um was ihr wollt, und es wird euch gewährt werden!“
Joh 15.16 – „Wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, wird er’s euch gebe.“
Joh 16.23-24 – „Was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, wird er euch geben.“

Die Wirkung auf mich persönlich:
Kol 3,17 - Tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.
Eph 5,20 - Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.
Apg 2,21  - Wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden. Joel 3.5

Grundsätzlich gehen alle davon aus, dass das NT nur in griechisch geschrieben wurde, und somit wird wohl der Name Gottes nicht zu finden sein. Was aber, wenn es hebräische Texte des NT geben würde? Würde man dort den Namen YHVH finden und auch den Namen Yeshua? Die Wahrheit ist, dass die Kirche über hebräische Schriften verfügt, so z.B. das Evangelium des Lukas und Matthäus in Hebräisch. Der Name YHVH erscheint ohne Zweifel.

Das heilige Evangelium von Yeshua dem Messias gemäss Lukas (auf Hebräisch)

 


Lukas 1.5-6  Zu der Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, lebte ein Priester von der Ordnung Abija mit Namen Zacharias, und seine Frau war von den Töchtern Aaron, die hiess Elisabeth. Sie waren beide gerecht vor Yehovah.


Lukas 1.9-17  Und er ging in den Tempel Yehovahs. Und die ganze Menge des Volkes betete draussen zur Stunde des Räucheropfers. Da erschien ihm der Engel Yehovahs, der stand an der rechten Seite des Räucheraltars. Und als Zacharias ihn sah, erschrak er, und Furcht überfiel ihn. Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias, denn dein Gebet ist erhört, und deine Frau Elisabeth … Denn er wird gross sein vor Yehovah; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken und wird schon von Mutterleib an erfüllt werden mit dem Heiligen Geist. Und er wird viele der Israeliten zu Yehovah ihrem Gott, bekehren. Und er wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft des Elia, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Söhnen und die Ungehorsamen zu der Klugheit der Gerechten. Und er wird Yehovah ein vorbereitetes Volk vorbereiten.

Lukas 1.28-33   Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Friede (Shalom) sei mit dir, du Begnadete! Yehovah sei mit dir! Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Shalom ist das? Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Yeshua geben. Der wird gross sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott Yehovah wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird herrschen über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Königreich wird kein Ende haben.

Lukas 1.34-35  Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Manne weiss? Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird der, der geboren wird heilig sein, und genannt werden Bar (Sohn) Yehovah (Gottes).

In diesen Schriften finden sich sowohl Yeshua (Jesus) wie auch Yehovah (יהוה). Diese Schriften waren über all die Jahrhunderte in Bibliotheken verborgen. Der Archäologe und Bibelforscher Nehemia Gordon, welcher bekennender Jude, also kein Christ ist, stiess auf der Suche nach der Betonung des Gottesnamens auf diese Schriftstücke. Für ihn ist vor allem die Vokalisierung des Gottesnamens wichtig. Anders als seine jüdischen Brüder hat er erkannt, dass der Name Gottes ausgesprochen werden muss. In diesen Dokumenten sind die Punkte zur korrekten Aussprache klar erkennbar und lassen weiteren Zweifel schwinden, dass die richtigen Vokale für יהוה  - e/o/a - Yehovah sind.

Hat Yeshua den Namen Gottes in den Mund genommen? Yeshua begann seinen Dienst und hielt seine erste Predigt in Nazareth, seiner Heimatstadt. Nach der Taufe und der Versuchung in der Wüste ging er in die Synagoge um aus der Schrift zu lesen.

Lukas 4.16-19  Und Jesus kam nach Nazareth, wo er aufgewachsen war, und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbat in die Synagoge und stand auf, um zu lesen. Da wurde ihm das Buch des Propheten Jesaja gereicht. Und als er das Buch auftat, fand er die Stelle, wo geschrieben steht:  »Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat und gesandt, zu verkündigen das Evangelium den Armen, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und die Zerschlagenen zu entlassen in die Freiheit und zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.«

Yeshua las also aus einer der Schriftrollen vor, welche ihm gegeben wurde. Diese war an diesem Sabbat an der Reihe, verlesen zu werden. Der Originaltext, den Yeshua vorlas, ist folgender:

Jesaja 61,1-2  Der Geist YEHOVAHS, ist auf mir; denn YEHOVAH hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, den Elenden frohe Botschaft zu bringen, zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freilassung auszurufen den Gefangenen und Öffnung des Kerkers den Gebundenen, auszurufen das Gnadenjahr YEHOVAHS.

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Yeshua den Namen seines Vaters nicht ausgesprochen hat. Es ist noch unwahrscheinlicher, dass Yeshua als Hebräer in Nazareth, seinem Heimatort an dem ihn alle kannten, auf griechisch zu seinen Zuhörern redete und hier das Wort YEHOVAH  mit dem Wort THEOS ersetzt hätte.

Lukas 4,41 Von vielen fuhren die Dämonen aus, schrien und sprachen: Du bist der Sohn Gottes (Bar Yehovah)! Und er bedrohte sie und liess sie nicht reden; denn sie wussten, dass er der Christus (Maschiach = Messias) war.

Als Jesus das höchste Gebot zitierte, hat er da wohl das Original zitiert oder eine Übersetzung?

(Griechisches NT)  Markus 12.28-30  Welches Gebot ist das erste von allen? Jesus antwortete ihm: Das erste ist: "Höre, Israel, der Herr ist Gott, der Herr allein; und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit all deiner Kraft« !"

(Hebräisches AT)  5. Mose 6.4-5 "Höre, Israel: YEHOVAH ist unser Gott (Elohim), YEHOVAH allein! Und du sollst YEHOVAH, deinen Gott (Elohim), lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.“ (שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד׃ ואהבת את יהוה אלהיך בכל־לבבך ובכל־נפשך ובכל־מאדך׃)

Gebrauchten die Jünger und die ersten Christen den Gottesnamen?

Zur Zeit der Apostel Jesu im 1. Jahrhundert entstanden in vielen Ländern Gemeinden der ersten Christen, die sich regelmässig trafen, um gemeinsam in den heiligen Schriften zu forschen. Stand in diesen Schriften der Name YHVH (Yehovah)?

Griechisch war inzwischen zur Weltsprache geworden und so benutzte man in vielen Gemeinden die Septuaginta, eine im 2. Jahrhundert vor Christus fertiggestellte Übersetzung der Hebräischen Schriften ins Griechische. Von einigen wird behauptet, in der ursprünglichen Version der Septuaginta sei der Gottesname immer durch den griechischen Titel für „Herr“, Kýrios, ersetzt worden. Doch die Tatsachen lassen etwas anderes erkennen.

Auf Fragmenten der Septuaginta aus dem 1. Jahrhundert vor Christus ist deutlich der Gottesname zu sehen, dargestellt im griechischen Text in den vier hebräischen Buchstaben יהוה (YHVH), dem sogenannten Tetragramm. Der Name wurde bewusst nicht übersetzt.

George Howard, Professor für Religion und Hebraistik, schrieb in Biblical Archaeology Review: „Uns stehen drei separate Auszüge der vorchristlichen Septuaginta zur Verfügung und nicht an einer einzigen Stelle ist das Tetragramm mit kyrios übersetzt worden — oder überhaupt übersetzt worden. Wir können jetzt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es bei den Juden vor, während und nach der neutestamentlichen Ära üblich war, den göttlichen Namen YHVH direkt in den griechischen Text zu schreiben.“


Gebrauchten die Apostel und Jünger Jesu den Gottesnamen? Hier zwei Beispiele aus der Pfingstpredigt. Petrus zitiert öffentlich aus dem AT. Eine andere Schrift gab es zu der Zeit nicht.

Apg 2,21  Petrus zitiert Joel 3,5: Jeder, der den Namen des Herrn (Yehovah) anrufen wird, wird gerettet werden."  (Petrus spricht Hebräisch zu Hebräern in Jerusalem)

Joel 3,5  Und es wird geschehen: Jeder, der Yehovah anruft, wird gerettet werden. Denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Rettung sein, wie Yehovah gesprochen hat, und unter den Übriggebliebenen, die Yehovah berufen wird.

Apg 2.34 Petrus zitiert Psalm 110,1: David ist nicht zum Himmel gefahren; sondern er sagte: „YEHOVAH sprach zu meinem Herrn (Yeshua): Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel unter deine Füsse lege.« So wisse nun das ganze Haus Israel gewiss, dass Gott (Yehovah) diesen YESHUA, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus (Maschiach = Messias) gemacht hat.

Psalm 110,1 Ein Psalm Davids. YEHOVAH sprach zu meinem Herrn: »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel unter deine Füsse lege.«

 

Wir dürfen unseren Gott Vater nennen, weil wir seine Söhne und Töchter sind. So hat es uns Jesus gelehrt. Wir dürfen ihn sogar Abba nennen, was ein Kosename wie Daddy oder Papa bedeutet. Es geht hier nicht darum, Gott von nun an nur noch Yehovah zu nennen. Es ist auch nicht nötig, Jesus nur noch Yeshua zu nennen. Mit diesem Heft möchte ich lediglich darauf aufmerksam machen, dass uns im Namen unseres Gottes ein wertvoller Schatz gegeben ist und wir diesen mit Freude und voller Leidenschaft in Anspruch nehmen dürfen ohne Furcht vor Fehlern oder gar Strafe. Wenn du in der Bibel liest und das Wort HERR liest, dann darfst du Yehovah sagen. Wenn du aus dem Wort lehrst, darfst du den Namen Gottes verwenden, so dass ihn andere hören. Wenn du betest, dann darfst du seinen Namen anrufen. Lass dich von Gottes Geist in dieser Thematik leiten. Und wenn du über die ausgeführten Punkte anders denkst, steht es dir natürlich frei, selbst ins Wortstudium zu gehen und Beweise gegen diese Ausführungen vorzubringen. Auf keinen Fall solltest du dich aber mit billigen Argumenten und alten Traditionen abspeisen lassen. Es gäbe zu diesem Thema sicher noch viel zu schreiben. „YEHOVAH SEI MIT DIR! YESHUA RETTE DICH.“

Mit folgenden Versen möchte ich dieses Heft abschliessen:

Matthäus 6.9  Betet ihr nun so: Unser Vater, der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name.

Johannes 17,5+6  Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war! Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart.

Johannes 17,25+26  Gerechter Vater! Und die Welt hat dich nicht erkannt; ich aber habe dich erkannt, und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen.

1. Korinther 1.2  An die Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, den Geheiligten in Christus Jesus, den berufenen Heiligen, samt allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen, ihres und unseres Herrn.

Offenbarung 15.2-4  Ich sah etwas wie ein gläsernes Meer, das mit Feuer vermischt zu sein schien. An seinem Ufer sah ich die stehen, die siegreich aus dem Kampf mit dem Tier hervorgegangen waren – alle, die sein Standbild nicht angebetet hatten und sich die Zahl seines Namens nicht hatten anbringen lassen. Sie hatten von Gott Harfen bekommen 3 und sangen nun das Lied des Lammes, jenes Lied, das schon Mose, der Diener Gottes, gesungen hatte: »Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, du allmächtiger Gott! Gerecht und gut sind deine Wege, du König der Völker. 4 Wer sollte sich dir nicht in Ehrfurcht unterstellen, Herr? Wer sollte deinen Namen nicht ehren? Denn du allein bist heilig! Ja, alle Völker werden kommen und vor dir niederfallen, um dich anzubeten. Denn dein gerechtes Tun ist für alle sichtbar geworden.«