Lebe wofür du geschaffen wurdest!

Das erste Mal hier?

Was erwartet mich bei einem Gottesdienstbesuch?

Ein Gottesdienst dauert ungefähr 90 Minuten. Nach einer Begrüssung starten wir mit vier kraftvollen und tiefgehenden Liedern - Liedtexte werden projeziert, so dass sie leicht mitsingen können. Nachdem der musikalische Teil des Gottesdienstes abgeschlossen ist, wird einer unserer Pastoren eine ermutigende und hoffnungsvolle Botschaft vermitteln. Grundlage all unserer Predigten ist die Bibel. Nach der Predigt folgen zwei ruhige Lieder. Ein wichtiger dritter Teil unseres Gottesdienstes ist die Gemeinschaft in unserer Lounge. Jeder kann selber entschieden, ob und wie lange er das Angebot unseres Bistros nutzen möchte.

Hat es genügend Parkplätze?

Rund um das Gebäude der Firma KAUF AG finden sich genügend freie Parkplätze. Sie können überall gratis parkieren. Sollten sie Mühe beim Gehen haben so finden sie direkt vor dem Eingang vier Parkplätze für sie reserviert. Bei einem Erstbesuch lohnt es sich immer ein paar Minuten vor der Zeit anzureisen. So finden sie mit Leichtigkeit einen Parkplatz direkt vor dem Gebäude. Gute Reise.

Gibt es ein geeignetes Kinderprogramm?

Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, den Kindern jeden Sonntag zu einem besonderen Erlebnis zu  machen. Dafür setzt sich ein tolles Team ein. Direkt bei ihrer Ankunft werden die Kinder vom Kinderteam begrüsst und eingeladen die Räume für ihr Alter zu erkunden. Aktuell bieten wir vier Altersgruppen an. 0-3 / 4-6 / 7-12 / 13-16

Unsere Räume sind hell und kreativ eingerichtet und bieten eine Menge Möglichkeiten um Spass zu haben.

Ablauf: Gewöhnlich starten die Kinder mit der "Spielstrasse" und dürfen die ersten 20 Minunten frei spielen und sich kennen lernen. Danach folgt ein geführtes, dem Alter entsprechendes Programm von ca. 30 Minunte. Anschliessend gibt es einen Znüni und zum Schluss dürfen die Kinder bis zum Ende des Gottesdienstes weiter ihrem Spiel nachgehen oder etwas zum Thema basteln. Nach dem Gottesdienst werden die Kinder wieder in die Obhut der Eltern übergeben.

Kann man Seelsorge und Gebet beanspruchen?

An einem Sonntag kann sowohl wärend wie auch nach dem Gottesdienst Gebet in Anspruch genommen werden. Dabei können sie ihr Anliegen äussern, aber sie müssen nicht.

Für ein Seelsorgegespräch würden wir nach einem Gottesdienst einen möglichen nahen Termin im Verlaufe der darauffolgenden Woche suchen. Bei akkuten Fällen nehmen wir uns natürlich auch vor Ort Zeit für ihr Anliegen.

Ist eine Mitgliedschaft nötig?

Unsere Angebote können auch ohne Mitgliedschaft besucht werden. Natürlich freuen wir uns über jeden, der sich bei uns so wohl und verbunden fühlt, dass er Mitglied des Vereines werden möchte. Eine Verpflichtung dazu gibt es bei uns aber nicht. Als Freikirche ist es uns wichtig, dass alles FREIWILLIG geschieht.

Wie kann ich mich finanziell beteiligen?

Als Freikirche ist Freiwilligkeit unser höchstes Gut. Wir werden dich nie um Geld fragen. Für die Haushaltsfinanzen erheben wir keine Kollekten. Wir vertrauen darauf, dass Gott jeden reich segnet und jeder aus diesem Segen freiwillig etwas in das Reich Gottes investieren wird. Dieses Investment in Gottes Haus hat in der Bibel grosse Verheissung nicht nur für dieses, sondern auch für das zukünftige Leben. Dabei ist nicht die Höhe des Betrages sondern die Herzenshaltung entscheidend.

Einmal im Monat erheben wir ein Missionsopfer, dessen Verwendungszweck jeweils erläutert wird. Dieses Opfer kommt vollumfänglich dem benannten Zweck zugute. Hier werden Becher durch die Reihen gereicht.

Jedem Teilnehmer steht es frei, nach dem Gottesdienst etwas in die Kasse beim Ausgang zu legen, einen Einzahlungsschein zu verwenden oder eine Online-Überweisung zu tätigen. Spender bleiben immer Anonym und erhalten keine Steuerbescheinigung.

Die Transparenz all unserer Finanzen sind durch das schweizer Vereinswesen klar definiert. Und jedes Mitglied hat vollen Einblick und Mitspracherecht in die Verwendung der gesammelten Gelder.

 

Bankverbindung

IBAN: CH43 0697 7016 2036 5360 5
Clientis Bank Thur Gen., 9642 Ebnat-Kappel
Konto-Nr: 30-38245-0

Freie Christengemeinde Toggenburg
Hofstrasse 21
9642 Ebnat-Kappel

Kann ich mich vor Ort verpflegen?

Nach dem Gottesdienst, um 11.15 Uhr starten wir unsere Zeit in der Cafeteria. Dort gibt es vor allem Kaffe und Kuchen, aber auch andere Leckereien. Es hat für jeden etwas und genug für alle. Ein Mittagessen bieten wir nur zu besonderen Anlässen an. 

Die Kinder werden in ihren Klassen mit einem feinen Znüni versorgt.

Ist das Gebäude rollstuhlgängig?

Sowohl der Zugang zum Gebäude wie auch die Räume und Toiletten sind alle Rollstuhlgängig.

Was motiviert die FCGT?

Als Gemeinde wollen wir die Art von Gemeinschaft sein, die wir in der Bibel beschrieben sehen: Eine Gemeinschaft, die Jesus ehrt durch leidenschaftliche Anbetung, lebensnahe Predigten, authentische Beziehungen, anhaltendem Gebet und großer Hilfsbereitschaft für notleidende Menschen.

Wir glauben, dass jeder Mensch eine Begegnung mit Gott erleben kann, die sein Leben total verändert. In der FCGT sind deshalb unsere Türen jederzeit weit geöffnet für alle Menschen. Denn egal wo du momentan im Leben stehst oder welche Geschichte du hast, du bist wertvoll, geliebt und hast eine Bestimmung. Als Kirche wollen wir dir helfen, die Person zu werden, die Gott sich erdacht hat.

Gottes Plan für dein Leben hat einen nächsten Schritt und wir werden dir helfen diesen zu gehen. Unser NEXT STEPS Kurs wäre ein großartiger Start für dich! Der Kurs ist dahingehend konzipiert, dass du in vier einfachen Schritten die Vision und Werte unserer Gemeinde erfährst, deine Begabungen entdeckst und dann anfängst deine Bestimmung zu leben.

Du musst deine Glaubensschritte nicht alleine gehen. Finde eine Kleingruppe, mit der du zusammen viel lachen, wachsen und anderen Menschen dienen kannst. Wir haben ein breites Angebot von Kleingruppen mit unterschiedlichen Ausrichtungen, die dir helfen werden deinen nächsten Schritt zu gehen.

Egal ob du momentan Gott noch gar nicht kennst oder gerade anfängst Fragen über Gott zu haben, in der FCGT gibt es einen Platz für dich. Wir laden dich ein bereits am kommenden Sonntag zu uns in den Gottesdienst zu kommen!

Bis bald.

Wie lautet die Anschrift?

Adresse: Freie Christengemeinde Toggenburg, Hofstrasse 21, 9642 Ebnat-Kappel

Tel: 079 257 21 00

Email: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Was ist eine Freikirche?

„Die Begriffe Freikirche und Sekte sind vieldeutig und werden in der landeskirchlich geprägten Schweiz meist relational verwendet: Sie bezeichnen religiös geprägte Gruppen mit kleinerem (Freikirche) oder grösserem (Sekte) Abstand zur gesellschaftlich determinierten "Orthodoxie" der Landeskirchen(aus dem historischen Lexikon der Schweiz).

Freikirche

Als Freikirchen werden christliche Kirchen bezeichnet, die sich als Freiwilligkeitskirche organisiert haben. Im Gegensatz zu den Landeskirchen treten ihre Mitglieder auf Grund einer freien Entscheidung im religionsmündigen Alter bei und nicht durch Geburt. Ausserdem sind sie frei von staatlichen Abhängigkeiten und finanzieren sich durch freiwillige Spenden ihrer Mitglieder.

Wir vertreten eine evangelikale Theologie, wie sie zum Beispiel in der Lausanner Verpflichtung definiert ist, die sich auf die Bibel als alleinige Glaubensgrundlage beruft und sich gegen blosse kirchliche Traditionen einerseits und gegen Säkularisierung andererseits abgrenzt. Der Begriff Freikirche stammt aus dem 19. Jh., ist weitgehend wertfrei und - wie das „Historische Lexikon der Schweiz“ präzise anmerkt – „nur auf Gemeinden anzuwenden, deren Glauben und Struktur als vertretbare Varianten des Christentums gelten.“

Historisch gesehen haben die heutigen Freikirchen in der Schweiz vier hauptsächliche Wurzeln. Die erste geht zurück auf die Reformation (z.B. Täufergemeinden, Mennoniten), die zweite auf den Pietismus des 17. und 18. Jh. (z.B. Methodisten), die dritte auf die Erweckungsbewegungen des 19. Jh. (z.B. Chrischona, Freie Evangelische Gemeinden) und die vierte auf die pfingstlichen und charismatischen Aufbrüche im 20. Jahrhundert (z.B. Schweizerische Pfingstmission, Vineyardbewegung).

In vielen Ländern gibt es keine Landeskirche. Sämtliche Kirchen sind dort als Freikirchen eingetragen.  

Sekte

Um den Begriff Sekte herrscht einige Verwirrung. Ursprünglich nur für die Bezeichnung von verwerflichen Lehren im Christentum gebraucht, wurde er später auch zur Bezeichnung von Abspaltungen politischer oder ideologischer Ausrichtungen verwendet. Dem Begriff haftet aber immer etwas Anrüchiges an, eine wertneutrale Definition hat sich nie durchgesetzt.

Sektiererische Merkmale werden inzwischen nicht mehr nur bei kirchlichen oder religiösen Gruppierungen geortet, sondern auch bei anderen Organisationen. Vergleicht man die verschiedenen Definitionen des Sektenbegriffs von Fachstellen, so kann man folgende Hauptkriterien herausschälen: 

- Sekten haben einen Führer mit uneingeschränkter Autorität
- Sekten isolieren ihre Mitglieder von sozialen Kontakten und ihrem natürlichen Umfeld
- Sekten beanspruchen diejenigen zu sein, die allein die Wahrheit haben
- Sekten vereinnahmen ihre Mitglieder, sie machen ihnen Vorschriften für ihr Privatleben und besetzen ihre Freizeit

 

Der Unterschied

Vergleicht man nun die Freikirchen, zu welchem sich auch die FCGT zählt, aufgrund der obengenannten Kriterien mit Sekten, dann muss man feststellen, dass sie sich wesentlich von diesen unterscheiden und zwar aus folgenden Gründen:

  • Weil die FCGT nach dem schweizerischen Recht organisiert ist, ist eine autoritäre guruhafte Führerschaft kaum möglich, denn die rechtlichen Organe können jederzeit dagegen einschreiten. Hinzu kommt, dass die meisten Freikirchen aus ihrer geschichtlichen Entwicklung heraus kongregationalistisch oder presbyteral organisiert sind und kaum episkopale Führerschaft kennen, die eine stark personalisierte Führung fördern würde.
  • Die Pflege von Kontakten zu Personen, die ausserhalb der eigenen Kirche stehen, ist  normal.
  • Zwar verkündigen Freikirchen den Absolutheitsanspruch Jesu als einzigen Weg zu Gott, wollen damit aber Menschen mit einer anderen Auffassung weder diskriminieren noch psychisch unter Druck setzen. Sie verstehen sich lediglich als Überbringer der biblischen Botschaft. Die Reaktion auf diese Botschaft muss nicht nur jedem Einzelnen überlassen, sondern auch ohne zu verurteilen respektiert werden. Keine Gemeinde hat alle Erkenntnis oder die alleinige Wahrheit und alle brauchen die Auseinandersetzung mit anderen Standpunkten. Ausserdem wird in Freikirchen darauf geachtet, Sonderlehren zu vermeiden, die aufgrund anerkannter Exegese und Hermeneutik nicht auf die Bibel abgestützt werden können.
  • Freikirchen wissen, dass Vereinnahmung der biblischen Botschaft widerspricht, denn die Bibel geht davon aus, dass der Mensch eigenständige Entscheidungen treffen kann, ja treffen muss. Für diese Entscheidungen ist der Mensch vor Gott verantwortlich. Wer sich für ein Leben mit Gott entschieden hat, richtet sich nach den Massstäben der Bibel aus, die auch ethische und moralische Fragen und den persönlichen Lebenswandel betreffen können. Aber auch in dieser Hinsicht sind sich Freikirchen bewusst, dass ihre Aufgabe lediglich darin besteht, diese Wahrheiten zu verkündigen und den Mitgliedern Entscheidungshilfen mitzugeben, ohne sie zu vereinnahmen. Damit wollen sie nicht unerfüllbare geistliche Standards setzen, sondern ein befreites, glaubwürdiges Christsein aus der Gnade Christi heraus verkündigen, damit Menschen zu reifen geistlichen Persönlichkeiten heranwachsen können.
  • Freikirchen können nicht ohne das Engagement ihrer Mitglieder arbeiten. Das Mass dieser Mitarbeit wird dabei aber dem Ermessen jedes Einzelnen überlassen und darauf hingewiesen, die Intensität dieser Mitarbeit an den persönlichen Umständen anzupassen und darauf zu achten, dass genügend Zeit für das Ehe- und Familienleben, für den Kontakt mit Freunden und Bekannten sowie für andere Aktivitäten bleibt.

Und wenn trotzdem unter Freikirchen sektiererische Anzeichen auftauchen?

Menschen haben bekannterweise ihre Schwächen und können versagen. Davon sind auch Mitglieder von Freikirchen letztlich nicht verschont, denn wo Menschen zusammen arbeiten und leben, kann es leider auch zu Missbräuchen kommen. Dank der Zusammenarbeit mit Dachverbänden und schweizerischen Verbänden besteht die Möglichkeit, Fehler und Versagen mutig aufzudecken und klar und transparent aufzuarbeiten.

Martin Tobler

Pastor und Gemeindeleiter. Ich freue mich, dich kennen zu lernen.